Am 03.07. ging es los...Auto Nummer 1 (Kikis Golf) machte sich mit 4 Leuten (Jan, Katrin, Moritz und Kiki) vollbeladen mit Dachgepäckträger auf den Weg nach Südfrankreich. Wir entschieden uns nachts zu fahren, da die Fahrt bei dieser Hitze ohne Klimaanlage einfach unerträglich gewesen wäre...allerdings wurde diese Entscheidung gefällt, als wir noch nicht wussten, dass unser Dachgepäckträger wie eine Miniklimaanlage wirkt ;-) (so wurde es uns auf jeden Fall gesagt). Nach einer höllischen Nachtfahrt und viel Regen sind wir nach 12 Stunden bei Regen auf dem Campingplatz angekommen. Nachdem wir uns völlig zerknirscht dann noch ein bisschen mit Caroline (alias "Franziskaaar") von der Rezeption herumgeschlagen haben und uns dann noch einen Stromadapter für 16 Euro aufquatschen lassen haben (den gabs im Supermarkt für 3,95!!!) konnten wir endlich unser Pavillon „Valencia“ und unsere Zelte aufbauen. Wir haben die ersten Tage, wenn möglich, am Strand verbracht, sind abends früh schlafen gegangen und haben kleine Yazzy-Competitions gehabt.
4 Tagen später kam dann das Auto Nummer 2 mit Elli, Trini und Frank an...und alles wurde anders...aus Yazzy wurde Kniffel, später entwickelte sich das Kartenspiel Wist zum Urlaubsspiel, es gab plötzlich viele Beschwerden im Kummerkasten, Kermit wurde verantwortlich für saubere Händchen und es gab rosafarbenes Toilettenpapier ;-). Außerdem wurde das Sportprogramm erweitert: Beachvolleyball, Boccia-Turniere und Ultimate-Frisbee standen auf dem Programm...da gab es viele kleine und große Wünsche zu gewinnen.

Wir machten 2 Ausfüge. Der erste ging an die Dune de Pilat – die größte Wanderdüne Europas – wo wir uns dann auch mit Marie-Claire getroffen haben. Danach haben wir uns noch Arcachon angeschaut.
Der zweite Trip ging nach San Sebastian, wo die Mädels erst mal eine kleine Shopping-Tour gemacht haben. Am Schönsten war der Rückweg, denn anstatt den direkten Weg zu nehmen machten wir lieber (dank des guten Kartenlesers ;-)) einen 100 km Umweg über die Pyrenäen – denn es wäre ja schade gewesen diese auszulassen, wenn man schon mal in der Gegend ist...aber zum Glück haben wir ja noch mal richtig am Benzin gespart, da das ja viel billiger in Spanien ist.
Alles in allem war es eine super Zeit, ein absolut gelungener Urlaub, den wir uns wirklich verdient haben nach dieser stressigen Zeit. Ich hoffe, wir wiederholen das irgendwann noch mal – gerne auch mit Ernst. Danke an Euch 6!!!
