Coral Bay

In Coral Bay angekommen, haben wir gleich am Ortseingang Nicole, Steffen (die wir in Port Hedland kennengelernt haben) und die beiden Israelis getroffen und haben alle zusammen auf dem gleichen Campingplatz eingecheckt.
Coral Bay ist einer der schoensten Straende der Westkueste mit tuerkisem Wasser, weissem Sand und Palmen...einfach traumhaft.
Wir haben gleich fuer den naechsten Tag eine Manta-Rochen Schnorcheltour gebucht und das hat sich richtig gelohnt. Wir waren mit ca. 20 Menschen auf dem Boot und ein Flugzeug ist ueber uns geflogen, um die Mantas zu spotten. Wurde einer gesichtet, ist die Tauchlehrerin sofort ins Wasser gesprungen und dann eine Gruppe von ca. 8 Leuten hinter her. Man musste schon richtig schnell sein, um hinter dem Ding her zu kommen...und wie die meisten ja wissen, bin ich nicht gerade die schnellste Schwimmerin und hatte so meine Problemchen. Beim ersten Mal hab ich den Manta nur zwei mal kurz gesehen und Uli leider gar nicht. Beim zweite Mal hatten wir mehr Glueck und waren von Anfang an in der richtigen Position. Wir waren genau hinter dem Manta und konnten ihn in seiner ganzen Groesse sehen. Er hatte eine Spannbreite von ca. 4 Metern. Das Highlight war, dass er dann genau ueber uns auf den Grund getaucht ist, sich einmal komplett gedreht hat, so dass wir den Bauch mit den weissen Punkten sehen konnten und dann direkt auf uns zu kam. Wir lagen ganz still auf der Wasseroberflaeche und konnten ihn beobachten. Danach sind wir noch an eine ganz schoene Stelle am Reef gefahren und konnten dort schnorcheln. Leider war es ziemlich bewoelkt, so dass die Farben nicht ganz so schoen waren wie im Cape Range NP, aber trotzdem hat es sich total gelohnt.
Die naechste Tage hatten wir leider etwas Pech mit dem Wetter. Es hat viel geregnet und wurde ziemlich kalt (fuer unsere Verhaeltnisse – nicht vergleichbar mit den Temperaturen, die z.Z. in Deutschland vorherschen – aber wenn man 40 Grad gewohnt ist, dann fuehlen sich 20 schon sehr kalt an!). Wir haben die Zeit aber gut rum bekommen, sind abends lecker essen gegangen und haben eine grosse Plane ueber die Autos gespannt, so dass wir ein trockenes „Wohnzimmer“ hatten.

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