Montag, 1. Dezember 2008

Von Kalbarri ueber Geraldton nach Port Denison/Dongara


Am naechsten Tag ging es dann weiter nach Geraldton, der zweitgroessten Stadt der Westkueste (19000 Einwohner). Unterwegs auf der Strecke gab es einiges zu sehen...wir sind naemlich entlang einer Steilkueste gefahren, wo man unheimlich schoene Felsformationen sehen konnte. Diese war ganz nach dem Style der Japanischen Touristen gestaltet: Hop out – take a photo- hop in. Von der Hauptstrasse zweigten immer wieder Wege ab, die zu einem kleinen Walk von ca. 200m fuehrten. Davor standen dann Schilder die einen darauf hinwiesen, dass man Trinkwasser nicht vergessen solle. Ohne Witz! Aber es hat sich wirklich gelohnt. Wir haben am Red Bluff, an der Natural Bridge und am Shell House (haben nur keine Formation sichten koennen die auch nur in irgendeiner Form an ein Muschelhaus errinnert haette) gehalten. Wirklich eine traumhafte Landschaft. Das Highlight fuer den Tag kam dann in Port Gregory, naemlich der „Pink Lake“. Einfach unglaublich, aber der See ist wirklich absolut pink. Das sieht vielleicht komisch aus!!! Leider gibt der Lonely Planet keinerlei Auskuenfte darueber, warum dieser See so pink ist, aber Steffen hat irgendwas gelesen wo drin stand, dass der See einen Ueberschuss an Betacarotin hat. Also, ich mag ja die Farbe pink ganz gerne, aber zu so einem Gewaesser passt es dann irgendwie doch nicht...
In Geraldton angekommen haben wir uns auf einem Caravanpark direkt am legendaeren Surferstrand eingebucht und in der Abendsonne den Wind- und Kitesurfern zugesehen...das war sehr schoen – nur leider eben viel zu windig.
Am naechsten Morgen ging es dann erstmal in die Stadt...die Surferlaeden wurden unsicher gemacht, da Uli und ich ja nur Sommersachen dabei hatten und es abends hier echt zu kalt ist. Da ich schon in Kalbarri zugeschlagen hatte, war nun Uli dran...sie war auch sehr erfolgreich :-)
Abends gab es dann eine runde Kniffel mit unseren Lieblingsnachbarn Nicole und Steffen.
Am naechsten Tag hatten wir nur eine kurze Fahrt von ca. 90 km. Wir sind in das kleine Fischerdorf Dongara/Port Denison gefahren, was als die Hauptstadt fuer Hummer gilt...und ich wollte unbegingt mal Hummer essen...auch wenn Steffen mir gesagt hat, dass der Hummerbestand der Welt so gesunken ist, dass man eigentlich schon ein schlechtes Gewissen haben muss...aber ich dachte mir, auf den einen kommt ja auch nicht an ;-) (letztendlich haben wir alle 4 jeder einen halben gegessen).
Tagsueber haben Uli und ich einen 9km langen Walk am Strand und Fluss entlang gemacht. Das war sehr schoen, vorallem weil die Landschaft echt toll war und es auch mal wieder gut tat sich zu bewegen. Wir haben unterwegs viele tolle Pflanzen (ja ja, die Botanikerin erforscht!) und viele Voegel (unter anderem Kormorane) gesehen. Zur Belohnung gab es dann zum Abendessen im Dongara Hotel eine Seafood-Platte fuer 2 Personen mit Austern, Jakobsmuscheln, Tintenfisch in Chilli, Snapper, einen ganzen Hummer, Salat und Pommes (weil Uli und ich nicht sicher waren, ob das fuer uns reicht haben wir lieber noch eine Schale Kartoffelecken extra bestellt!)...wir sind mit absoluten Kugelbäuchen herausgerollt (Katrin, vielleicht haetten wir dir Konkurrenz machen koennen)...aber es war leeeecker und der Preis ein Witz (25 Euro pro Person). Danach sind wir 4 noch auf einen Cocktail in eine Bar...ueber der Theke stand „Our housewine in Jägermeister“ - sehr sympatisch. Beim Rausgehen wurden wir dann noch von einem Flitzer beglueckt, der splitterfasernackt und mit mindestens 3 Promille mit nur einem kleinen Strauch vor seinem besten Freund die Strasse auf und ab gelaufen ist. Seine Freunde standen da und haben gelacht...ich hoffe, der gute Kerl wusste am naechsten morgen nicht mehr, was er getan hat...

Keine Kommentare: