Mittwoch, 26. November 2008

Blowholes, Monkey Mia und Kalbarri


Am Dienstag morgen haben wir 4 (Nicki, Steffen Uli und ich) uns auf Richtung Sueden gemacht. Unser erster Halt war in Carnavon, wo wir erstmal unsere Vorraete aufgefuellt haben. Danach ging es wieder ein Stueck zurueck zur Kueste zu den Blowholes – eine Steilkueste, die vom Meer sehr zerklueft ist und auf die die Wellen mit einer wahnsinnigen Kraft aufprallen. Ein wunderschoenes Naturschauspiel.
Danach haben wir uns ein bisschen umgesehen, um einen passenden Schlafplatz fuer die Nacht zu finden und unterwegs wollten wir noch Feuerholz sammeln, um abends am Lagerfeuer Stockbrot zu machen (das war Nicoles und Steffens Vorschlag, ueber den Uli und ich uns wahnsinnig gefreut haben). Mit dem Feuerholz, das entpuppte sich als nicht so einfach – es gab keine Baeume!!! Da Nicki und ich aber unbedingt Stockbrot machen wollten, und Nicki ganz besonders hartnaeckig war, sind wir dann nochmal 15 km in die andere Richtung gefahren und haben alles gefunden, was wir brauchten. Somit war alles da fuer einen wunderschoenen Abend mit Lagerfeuer, Stockbrot, Fleisch und Salat unter Australiens traumhaften Sternenhimmel in sehr sehr netter Gesellschaft.
Am naechsten Morgen ging es dann Richtung Monkey Mia, ein Strand, an dem man wildlebende Delphine sehen. Unterwegs haben wir noch am Hamelin Pool gehalten. Da konnte man Stromatholiten sehen, eine Lebensform, die es schon seit 3,6 billionen Jahren gibt und ohne die es kein weiteres Leben auf der Erde gegeben haetten, da sie Sauerstoff produzieren und die Sauerstoffmenge so erhoeht haben, dass ueberhaupt erst anderes Leben entstehen konnte. Das war echt interessant, auch wenn diese blubbernden Steine sonst nicht sehr reizvoll waren.
Ein weiterer Stopp war noch am Shellbeach, ein Strand, der komplett aus weissen, kleinen Muscheln besteht. Er ist 50km lang und die Schicht ist bis zu 10 Meter tief.
Unser letzter Stopp an dem Tag war Monkey Mia. Dort haben wir abends auf dem Caravan Park eingecheckt, um am naechsten Morgen die Delphine zu sehen. Ungewohnlich fuer die einsame Westkueste waren unheimlich viele Touristen dort (sonst hat man eigentlich fast alle schoenen Spots fuer sich allein) und deshalb hat mir das nicht so gut gefallen.
Heute sind wir dann weiter gefahren bis Kalbarri – besser gesagt Uli ist gefahren und Kiki hat gepennt...bis zu dem Zeitpunkt, als sich die Landschaft schlagartig aenderte. Auf einmal gab es Baeume und Straeucher und sogar Blumen, die in Blueten standen. Eine tolle Abwechslung nach ueber 5000 km groesstenteils Einoede, die wir die letzten dreieinhalb Wochen durchfahren haben. Im Kalbarri National Park haben wir dann noch die Spots angesehen die ohne 4WD zu mache n waren. Der Ross Graham Walk war ein kleiner Weg zum Millstream Fluss hinein in eine Schlucht mit vielen Felsen. Unterwegs haben wir viele ekelige grosse Spinnen, Kangaroos und usere erste kleine Schlange hier gesehen. Das war echt cool. Der Nationalpark war landschaftlich absolut schoen und hat natuerlich auch Uli, die Geologin, stark beeindruckt. Am Hawk's Head hatte man nochmal einen ganz schoenen Ausblick ueber die Schlucht mit seinen roten schimmernden Felsen.
Abends sind wir dann in Kalbarri angekommen und haben auf dem Caravan Park eingecheckt. Jetzt spielen die drei gerade „Wer bin ich“ und sagen, dass ich jetzt aufhoeren muss (ich schreibe naemlich gerade an Nickis Laptop). Also mache ich mal Schluss fuer heute.

Coral Bay


In Coral Bay angekommen, haben wir gleich am Ortseingang Nicole, Steffen (die wir in Port Hedland kennengelernt haben) und die beiden Israelis getroffen und haben alle zusammen auf dem gleichen Campingplatz eingecheckt.
Coral Bay ist einer der schoensten Straende der Westkueste mit tuerkisem Wasser, weissem Sand und Palmen...einfach traumhaft.
Wir haben gleich fuer den naechsten Tag eine Manta-Rochen Schnorcheltour gebucht und das hat sich richtig gelohnt. Wir waren mit ca. 20 Menschen auf dem Boot und ein Flugzeug ist ueber uns geflogen, um die Mantas zu spotten. Wurde einer gesichtet, ist die Tauchlehrerin sofort ins Wasser gesprungen und dann eine Gruppe von ca. 8 Leuten hinter her. Man musste schon richtig schnell sein, um hinter dem Ding her zu kommen...und wie die meisten ja wissen, bin ich nicht gerade die schnellste Schwimmerin und hatte so meine Problemchen. Beim ersten Mal hab ich den Manta nur zwei mal kurz gesehen und Uli leider gar nicht. Beim zweite Mal hatten wir mehr Glueck und waren von Anfang an in der richtigen Position. Wir waren genau hinter dem Manta und konnten ihn in seiner ganzen Groesse sehen. Er hatte eine Spannbreite von ca. 4 Metern. Das Highlight war, dass er dann genau ueber uns auf den Grund getaucht ist, sich einmal komplett gedreht hat, so dass wir den Bauch mit den weissen Punkten sehen konnten und dann direkt auf uns zu kam. Wir lagen ganz still auf der Wasseroberflaeche und konnten ihn beobachten. Danach sind wir noch an eine ganz schoene Stelle am Reef gefahren und konnten dort schnorcheln. Leider war es ziemlich bewoelkt, so dass die Farben nicht ganz so schoen waren wie im Cape Range NP, aber trotzdem hat es sich total gelohnt.
Die naechste Tage hatten wir leider etwas Pech mit dem Wetter. Es hat viel geregnet und wurde ziemlich kalt (fuer unsere Verhaeltnisse – nicht vergleichbar mit den Temperaturen, die z.Z. in Deutschland vorherschen – aber wenn man 40 Grad gewohnt ist, dann fuehlen sich 20 schon sehr kalt an!). Wir haben die Zeit aber gut rum bekommen, sind abends lecker essen gegangen und haben eine grosse Plane ueber die Autos gespannt, so dass wir ein trockenes „Wohnzimmer“ hatten.

Donnerstag, 20. November 2008

ein paar Fotos...mehr folgen, wenn wir mal wieder eine schnellere Internetverbindung haben...

Broome to Exmouth

Von Broome nach Exmouth


Die Strecke von Broome nach Exmouth ist so ziemlich das Langweiligste, was man sich vorstellen kann. Stundenlanges Geradeaus fahren im Nichts...wir wollten auf den ersten 600km einen kleinen Stop am wunderschoenen 80-Mile-Beach machen. Nach einem kleinen Stueckchen Offroad sind wir dann beim Ranger gelandet, der uns sagete, man solle ein bisschen vorsichtig sein, es wuerde ab und an mal ein Salty gesichtet werden...wie bitte soll man vorsichtig sein? Laut Bill Brycon ist es so: wenn man einem Salty so nah ist, dass man es sehen kann, dann ist es schon fast zu spaet...auch wenn man es sich kaum vorstellen kann, wenn man die Dinger immer nur bewegungslos rumliegen sieht, sie sind echt schnell - sowohl an Land als auch im Wasser! Also sind wir schnell wieder umgedreht und doch den ganzen Weg bis Port Hedland gefahren. Port Hedland ist eine reine Industriestadt - wie alle anderen Staedte Richtung Exmouth auch. Das einzig Gute war, dass wir ein ganz nettes Paearchen kennengelernt haben, mit denen wir uns schon ein paar mal auf weiteren Weg getroffen haben und zur Zeit gemeinsam in Coral Bay sind. Eine weitere Station Richtung Port Hedland war Point Samson, ein kleines, suesses Ferienoertchen auf einer Halbinsel, wo wir noch einen gechillten Strandtag gemacht haben. Dann kam das absolute Highlight der Strecke: die Industriestadt Dampier, in der wir auch eine Nacht verbrachten, was ein bisschen damit zusammen hing, dass ich mir den Magen ein wenig am Fisch verdorben hatte. Dort erlebten wir eine Freakshow vom Allerfeinsten. Nicht nur, dass unsere Nachbarn die Flodders waren, die schon am Nachmittag voellig voll waren (Herr Flodder hatte auch nur noch 3 Zaehne im Mund!), auch der einarmige Gaertner, der sich verdaechtig oft um unseren Camper schlich, war etwas komisch. Dazu kam dann noch die harmlos aussehende alte Dame, die uns erst ganz nett ansprach, uns dann fragte, ob wir den Lord (Jesus) kennen wuerden (nicht persoenlich leider) und als wir sagten, dass wir angehende Lehrerinnen seien, sich darueber beklagte, dass man heute die Kinder nicht mehr schlagen duerfe...das war zuviel fuer Uli und mich und wir sind sofort in den Bus gesprungen und weiter gefahren.
Die Strasse nach Exmouth war wieder sehr eintoenig und wir waren froh, als wir dort ankamen. In Exmouth haben wir eine super Zeit gehabt. Wir verbrachten 3 Tage im Cape Range Nationalpark, der sofort ans Ningaloo Reef anschliesst. Das Ningaloo Reef wird hier als kleines Great Barrier Reef bezeichnet. Genauso schoen, aber kleiner und dafuer nicht so ueberlaufen von Touristen...und das stimmte...es war einfach traumhaft. Wir haben eine grosse Schildkroete und einen Stachelrochen gesehen und alle Fische aus "Findet Nemo" (ausser Nemo). Es war einfach toll - eine unheimlich Farbenpracht!!! Der Park ansich bot noch 2 Walk duch Schluchten, die auch sehr beeindruckend waren. Wir hatten in Exmouth ganz nette Israelis kennengelernt, mit denen wir den Park zusammen erkundet haben. Die beiden hatten einen 4WD Jeep und ermoeglichten uns auch Strasse zu fahren, die wir mit unserem Auto nicht haetten fahren koennen.
Nach 3 Tagen ohne fliessend Wasser und ohne Strom war es dann doch wieder sehr schoen zu duschen. Aber es war einfach eine tolle Zeit. Vorallem der Sternenhimmel hat uns absolut beeindruckt. Ich hab noch nie nie so viele Sterne gesehen (ausser im Planetarium).

Montag, 10. November 2008

On the Road...

Roadtrip

Zweites Fotoalbum

Von Litchfield NP ueber Katherine Gorge nach Broome

Von Litchfield NP ueber Katherine Gorge nach Broome


Von Darwin aus machten wir uns auf den Weg in den Litchfield National Park. Eigentlich hatten wir vor dort eine Nacht zu uebernachten, aber wir haben es dann doch recht schnell geschafft, alles anzuschauen und uns dann weiter auf den Weg Richtung Sueden gemacht. Im Litchfield waren wir an drei verschiedenen Wasserfaellen (wobei zu erwaehnen ist, dass die Wasserfaelle jetzt nach der Trockenzeit nicht sooo beeindruckend sind). An den Wangi Falls sind wir noch schnell ins Wasser gehuepft, aber wir waren beide eher etwas unentspannt wegen der Warnschilder vor Krokodilen (obwohl ca. 20 andere Menschen auch im Wasser waren). Wir haetten gerne dort einen Rundweg gemacht, doch dieser war leider gesperrt und als dann der zweite Reisebus voll mit Touris anrollte, sind wir lieber weiter gefahren.
Nachdem wir die zwei weiteren Wasserfaelle angesehen hatten und es beim dritten wie aus Eimern anfing zu regnen, machten wir uns auf Richtung Sueden.
Wie es der Zufall so wollte, sind wir in einem kleinen Kaff namens 'Adelaide River' auf eine abgelegene Pferdefarm gestossen und haben beschlossen dort zu uebernachten. Es war ein tolles Anwesen und wir durften unseren Erwin direkt unter einem Mangobaum parken, wovon ich total begeistert war...aber auch nur, bis in der Daemmerung die Flughunde herauskamen und in den Mangobaeumen fangen spielten. Nach und nach flogen die halb-reifen, steinharten Mangos vom Baum und wir mussten erstaml ganz schnell mit unserem Tisch und den Stuehlen fluechten. Nebenbei haben die Viecher auch noch nasse Sekrete auf Uli abgesondert :-). Die naechste Ueberraschung folgte dann, als ich mit meiner Bier gefuellten Blase sehr dringen auf Toilette musste. Alle 5 Kabinen waren besetzt...von ca. durschnittlich 4-5 Kroeten in verschiedenen Groessen. Auch der gesammte Platz davor war voll mit den Dingern. Ungluecklich rief ich nach meiner Heldin Uli, die sich mutig mit Handtuch bewaffnet daran machte, mir eine Kabine frei zu machen. Es hat zum Glueck auch geklappt. Den naechsten Morgen belohnte sie sich mit einem schoenen Ausritt zu einem Billabong.
Die naechste Station waren die Edith Falls ca. 40 km vor Katherine. Wir beschlossen, trotz sengender Hitze, den Rundweg zu machen und wurden mehr als belohnt. Wir fanden da oben auf dem Berg traumhafte Gewaesser (garantiert krokodilfrei - trotzdem nicht die komplette Entspannung auf Ulis und Kikis Gesichtern) und waren dort ganz allein (gut dass hier alle zu faul sind, sich zu bewegen, so hat man die wirklich schoenen Plaetze fuer sich).
Weiter ging es dann zum Katherine Gorge NP, welcher aus 13 Schluchten besteht. Wir hatten einen ganz tollen Campingplatz dirket an der ersten Schlucht mit einem grossen Pool. Das einzige, was mal wieder nicht so schoen war, waren die Fliegen. Ansonsten huepften dort ueberall kleine Wallabies (die kleinen Kangaroos) umher - sooo suess :-). Vorallem gegen Nacht, da hat sich eine kleine Gang von Wallabies gegen unsere unfreundlichen, alten, deutschen Nachbarn verschworen. Sie sind die ganze Zeit um deren Wohnmobil gehueft, sind drunter durch gekrabbelt und sind dageben gesprungen...das war lustig, vorallem als der Alte wutentbrannt mit seiner Taschenlampe herauskam und ueberhaupt nicht wusste, was er machen sollte.
Am naechsten Morgen hatten wir dann ein 2er Kanu fuer 4 Stunden gemietet, um durch die Schlucht zu paddeln. In der Schlucht gibt es Suesswasserkrokodile (Freshis, welche uebrigens voellig ungefaehrlich fuer den Menschen sind, wenn man sie nicht aergert und sich von ihrer Brutstelle fernhaelt!)) und es hat ein wenig gedauert, bis ich Uli zu der Fahrt ueberreden konnte...das ausschlaggebende Argument war, dass die Freshis doch Vegetarier seien...und da ich ja Bio studiert habe, hat Uli mir das natuerlich geglaubt...(sie war ein wenig boese, als wir uns dann am Abend mit anderen Deustchen unterhielten und diese darueber lachten, als Uli ihnen erzaehlte, dass die Fahrt ja voellig ungefaehrlich sei, da Freshis ja Vegetarier seien...upsi).
Trotzdem hat sich die Kanufahrt gelohnt...wir sind zum Glueck keinem Krokodil begegnet und konnten voll und ganz die Landschaft geniessen. Am Ende der Schlucht sind wir sogar beide fuer eine kurze Abkuehlung ins Wasser gehuepft.
Da die Hitze im Landesinneren wirklich unertraeglich war, haben wir beschlossen, so schnell wie moeglich an die Westkueste zu fahren. Also hatten wir 3 volle Fahrtage. Als bei unserer Uebernachtung in Fitzroy Crossing ein krasses Unwetter aufkam und unser Campingplatz so unter Wasser stand, dass wir beinahe herausgezogen werden mussten, habe wir auch beschlossen, die Kimberleys die Kimberleys sein zu lassen und gleich morgens frueh nach Broome aufzubrechen. (Zu erwaehnen ist hier noch, dass der Campingplatz wohl eher eine Rinderweide war...zumindest stand abends eine recht grosse Anzahl von Wiederkeuern zwischen unserem Van und dem Klohaeuschen...). Jetzt sind wir in Broome auf einem Campingplatz direkt am Cable Beach...wer hier schon mal war oder Bilder gesehen hat, dem muss ich nicht sagen, dass es paradisisch ist...

Montag, 3. November 2008

Erstes Fotoalbum OZ

Kakadu NP

Australien die Erste...

...nach einigen Turbulenzen am Anfang (Uli 1 Std. zu spaet am Flughafen wegen der DB, Uli gemerkt, dass sie ihren internationalen Fuehrerschein zu Hause im Scanner vergessen hat), sind wir gut in Darwin gelandet. Die Umstellung vom kalten Deutschland auf den heissen Sommer in Darwin ist ziemlich hart. Es ist wirklich unglaublich heiss hier. Den ersten Tag haben Uli und ich genutzt, um unseren Jetlack auszukurieren.
Am zweiten Tag haben wir unseren (ersten) Camper abgeholt - getauft auf den Namen Erna. Mit Erna sind wird dann in den Crocodile Park gefahren, da wir ja schon geplant hatten, spaeter den Kakadu NP zu besuchen, und die Krokos lieber erstmal in Gefangenschaft sehen wollten. Das war echt aufregend fuer uns - und es ist einfach unglaublich, wie riesig die Dinger werden koennen. Aber die mutige Kiki hat sich sogar getraut, eins mit ein wenig Chicken aus weiter Entfernung und mit einer langen Angel zu fuettern und am Ende sogar ein Babykroko zu halten.
Am naechsten Tag ging es dann in den Kakadu NP nach Cooinda. Auf dem Weg dahin waren wir noch auf einem schoenen Lookout (Nourlangie) mit schoenen Blick ueber den Park – und leider endlos vielen Fliegen…(danke Moritz, fuer die Vorwarnung…wir haben uns jetzt auch so sexy Fliegengitter fuer den Hut gekauft!!!)
Sonntag frueh ging es dann auf einen Bootstour ueber den Yellow Water River...und es ist wirklich unglaublich, wie der von Salzwasserkrokos wimmelt...also da will ich wirklich nicht rein fliegen...Am Anfang waren Uli und ich noch immer ganz erschrocken und aufgeregt, wenn wir eins gesichtet haben...aber mit der Zeit gewoehnt man sich dran und sagt nur noch:"ach schau mal, da ist schon wieder eins (gaehn) ;-)." Die Bootstour hat sich nicht nur wegen der Krokodile gelohnt, sondern auch wegen der faszinierenden Landschaft und der unglaublichen Anzahl von verschiedenen Voegeln. Es war ein echt unglaublich schoen.
Nach dem Ausflug sind wir dann ganz in den Sueden des Parks gefahren und haben die Erna mal richtig auf die Probe gestellt - 39 km unbefestigte Strasse...welche unsere liebe Erna vielleicht auf den Autofriedhof gebracht hat. Nach den ersten 2 km haben wir noch ueberlegt, umzudrehen, aber wir wollten unbedingt zum Gunlom Wasserfall…und das hat sich echt gelohnt. Wir sind da einen Berg hinauf gestiegen (was echt anstrengend war bei der Hitze), aber oben angekommen wurden wir mit Frischwasser-Pools belohnt, in denen wir uns abkuehlen konnten und die garantiert Kroko-frei waren. Einfach herrlich! Danach haben wir die Erna auch wieder gut auf die befestigte Strasse gebracht.
Am naechsten morgen sind wir dann noch nach Ubirr gefahren. Das liegt genau an der Grenze zum Arnhemland, welches was nur mit einer Erlaubnis betreten darf, da es Aboriginal Land ist. Da waren wir nochmal auf einem schoenen Lookout mit herrlicher Aussicht.
Danach ging es zurueck nach Darwin und Erna machte immer mehr Mucken…der fuenfte Gang ging immer von alleine raus. In Darwin angekommen ging es erst mal zu unserem Autovermieter (an dieser Stelle ist anzumerken, dass wir nur nach Darwin zurueck gefahren sind, um Ulis Fuehrerschein abzuholen, den ihrem Mama am Tag unseres Abfluges losgeschickt hat.) Somit hatten wir Glueck im Unglueck und konnten das Auto tauschen, bevor wir irgendwo im Nirgendwo liegen geblieben sind, denn der Erna ging es nicht mehr so gut. So wurde getauscht – aus Erna wurde Erwin und wir hoffe, dass er in besserem gesundheitlichen Zustand ist.
Morgen geht’s wieder los: erste Station Litchfield NP, dann Catherine Gorge.